So ruhig hier .. ;-)

aktuell könnten meine Tage einige Stunden mehr haben. Die Woche über plagt man mich mit Binnendifferenzierung und der möglichst effektvollen Umsetzung derselbigen in meinem Unterricht…sprich mein liebster Arbeitgeber zertifiziert mich mittels verschiedener Seminare, die durchaus spannend aber sehr sehr sehr sehr LANG sind. Ich komm zu gar nix mehr :( … Zumal meine Wochenenden wieder nur aus Zug fahren, ankommen, abfahren, vermissen und „wieder aufs nächste WE freuen“ bestehen. Die Bahn macht das ganze nicht zwingend leichter – ohne Mist wenn ich dieses „thank you for traveling“ höre, klettert mein Blutdruck in ungeahnte Dimensionen.

Erwähnte ich den Grund meiner vielen Reisen und warum ich dieses Bahnchaos mitmache? Weil in näherer Umgebung zu Solingen ein ganz wunderbarer Mann lebt, der nun nebst hauseigener Katze (wo ich offiziell die Leckerli-Frau bin, die zwar kritisch beäugt, aber der Leckerli wegen für akzeptabel befunden wurde) meine Wochenenden schlicht und einfach glücklich macht. Oder auch noch simpler ausgedrückt, ich habe mich verliebt… Wermutstropfen die blöde Woche hat 4,5 Tage, die sich immer wie doof ziehen und dann 2,5 Tage, die jedes mal rasend schnell verfliegen. Die Zeit die uns die Bahn oder alternativ der Stau klaut mal komplett rausgerechnet. Also falls die zukünftigen Postings irgendwie rosarot angehaucht sind, ihr wisst Bescheid *zwinker*

schätzen….

Wertschätzung bezeichnet die positive Bewertung eines anderen Menschen. Sie gründet auf eine innere allgemeine Haltung anderen gegenüber. Wertschätzung betrifft einen Menschen als Ganzes, sein Wesen. Sie ist eher unabhängig von Taten oder Leistung, auch wenn solche die subjektive Einschätzung über eine Person und damit die Wertschätzung beeinflussen.

Ich lerne immer noch von Dingen und Menschen, und die komplette Summe von allem …DAS BIN ICH. Ich will nicht mehr anders sein, oder auf Erfahrungen verzichten, weil ich wäre nicht ICH, wenn ich das Gute und auch das Schlechte nicht gelebt hätte. Also tue ich eins ich stehe für mich selber ein, bin dankbar um jede Erfahrung, jeden Menschen der mich zu dem gemacht hat, wer ich heute bin. Ich denke auch es ist eine Art von Reife, wenn man nicht immer versucht jemand anderes zu sein, nur weil man es damit leichter hat.  Denn letztlich ist jede  „Anpassung“ in dem man ein Stück von sich aufgibt, nur temporär und erzeugt über kurz oder lang Unzufriedenheit. Ich will lieber sein wie ich bin, und einen Menschen haben der mich einfach so lieben und schätzen kann. Denn das ist Wertschätzung. Wenn man für jemanden einstehen kann, ohne das der sich verbiegen muss.

alles GUT…

Manchmal reicht nur ein Moment und das dazu passende Gefühl, um eine Entscheidung zu treffen die eine Tragweite hat die man selber kurz vorher noch für absolut undenkbar gehalten hätte. Es ist keine bewusste Entscheidung für oder gegen etwas, sondern vielmehr ein Art innerer „Ruck“. Das sind oft Bruchteile einer Sekunde. Ganz plötzlich findet man dieses leichte Gefühl wieder, was man vor Jahren mal hatte, ganz plötzlich schafft man es los zu lassen und einen neuen Weg zu gehen. Man lässt zu das GUTE Dinge passieren. Am Anfang ist es einfach nur pure Überforderung, wie ein totaler Overload an Gefühlen und Emotionen. Man nimmt jede Kleinigkeit wahr, jede Geste, jedes Wort, jeden Blick. Man ist so geflasht von diesem Zustand, das man ein zwei Tage braucht um das wieder für sich selbst zu sortieren. Und dann fängt man an es anzunehmen, sich wohl damit zu fühlen, vertrauen zu haben und sich einfach zu freuen. Glücklich sein, kann so leicht sein…