Ich denke nicht mehr…. Alles gerade ist ein einziges Gefühl… Eins das nicht kalkulierbare Risiken ausblendet und einfach nur vorwärts treibt. Ich schwanke stark zwischen dem Impuls und dem Bedürfnis so etwas wie eine „innere Ordnung“ wieder herzustellen und einem Zustand der einfach nur das Denken für Momente ausschaltet. Dann will ich einfach nicht denken, mich nicht sorgen, mir nicht den Spaß nehmen lassen. Das ist verwirrend und wirkt manchmal fast bedrohlich. Derzeit fühlt sich der Morgen anders an als der Tag und der Tag anders als die Nacht. Ich weiß nicht warum, aber Not schafft seltsame Dinge. Ich geh jetzt Schritt für Schritt…
Uffbasse …
Ok Schluss mit Emoposts
ich hatte ein wirklich tolles Wochenende. Ich hab getanzt, gelacht und Spaß gehabt und es war super. Die Erkenntnis des Wochenendes liegt in zwei Dingen. Die erste ist…die Wertigkeit eines Menschen liegt nicht darin was er sagt und was er darstellen will, sondern in dem was er tut und klar er in seinem Handeln ist. Der Unterschied liegt im „DU“ und im „ICH“…und noch eine Sache speziell für die “ Bauchschmerzenmuse “ und den “ der mit der Mieze lebt “ :P… Entscheidungen zu treffen ist nicht leicht. Wenn eine Entscheidung getroffen werden MUSS, ist es noch viel schwieriger. Aber…. Bauch und Kopf sind gute Ratgeber, man sollte nicht zweifeln!!! Man sollte wissen, dass egal was kommt, es nicht immer nur ein Ende sondern auch ein Anfang ist. Alles ist wie es ist richtig und selbst wenn es falsch ist, ist es nicht das Ende der Welt. Also macht euch nicht verrückt, alles wird gut!!!
So ihr Anderen, die ihr diesen Beitrag nicht versteht…ich hab keine Emoposts mehr versprochen. Von verwirrenden Dingen hab ich nie was gesagt
..die an die es geht verstehen mich schon. Ach ja und schön auf euch uffbasse…
Keine Welt
Der Panther
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.
Dieses Gedicht von Rilke dürfte eigentlich ziemlich bekannt sein. Ich hab heute irgendwie dran denken müssen. Aktuell fühle ich mich dem im Gedicht vorkommenden Tier seltsam verbunden. Kann das irgendwer nachvollziehen…?
Immer wieder hat man Momente wo man sich wie eingesperrt, unruhig im Kreis dreht. Man tut das was man immer tut, lebt und lacht und ist irgendwie damit beschäftigt sich mit den Gegebenheiten anzufreunden. Sicher tut man das auch irgendwann. Dann kennt man nichts anderes mehr. Dann sind die Stäbe der Normalzustand. Bis dahin ist alles einfach nur bitter und leidvoll. Und dann schaut man durch die Stäbe… schaut in die Menschenmenge und hofft auf nur EIN WORT, EINEN BLICK oder EINE GESTE die bis ins Herz geht und sich dort breit macht. Und dann alles heilt…
Mein Gott ich muss aufhören mit solchen Posts! ICH MUSS ECHT AUFHÖREN!
