Genau SO…

Müsste ich meinen aktuellen Lebensstatus in Worte fassen, wäre das:
„Ja genau SO sollte es sein, genau SO war es gedacht.“
Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich wirklich sovieles zum Guten gewendet.

wpid-wp-1407406358930.jpegMeine MiniMiss hat sich wieder so wunderbar gefangen, das ich ganz glücklich bin, wie gut sie sich jetzt macht. Ich geniese jetzt die Zeit mit ihr und 14 ist auch ein schönes Alter, weil man sich mit ihr auch schon recht „erwachsen“ unterhalten kann. Sie hat soviel in dem letzten Jahr „gelernt“, auch gerade durch die Erfahrungen mit ihrem Vater.
Ich selber bin gerade einfach zufrieden, auch weil ich seit einem Monat einen lieben Menschen habe, mit dem ich sehr gerne meine Zeit verbringe. Es ist alles so wunderbar entspannt. Oft bin ich noch sehr „verkopft“, daran muss ich ein bissl arbeiten, aber es ist einfach schön wie er mich mitzieht und das wir soviel unternehmen. Ich geniese das unheimlich.

Ich mag mein Leben hier und ich bin froh zurück zu sein!

Wenn Worte meine Sprache wären….

Wenn Worte meine Sprache wären
Ich hät dir schon gesagt
in all den schönen Worten
wie viel mir an dir lag

Zwischenmenschlich ist es oft schwierig Vergangenes und Gegenwärtiges zu trennen. Der Kopf macht daraus immer wieder ganz unbewusst einen riesen Einheitsbrei. Ein schlichter Satz, egal wie unbedacht gesagt wirbelt durch den Kopf und löst eine Gedankenkette aus, die nichts mit rationaler Überlegung zu tun hat sondern reines Gefühl ist. Vielleicht sind Worte dann einfach nicht meine Sprache…..
Es ist eigenartig, da versuchst du eigentlich nur straight gerade aus zu laufen und plötzlich bleibst du stehen und gehst erschrocken über ein eigenes Tempo einige Schritte zurück.

Eines Tages Baby….

„Eines Tages, baby, werden wir alt sein. Oh baby, werden wir alt sein.
– und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.

Ich, ich bin der Meister der Streiche, wenn´s um Selbstbetrug geht.
Bin ein Kleinkind vom Feinsten, wenn ich vor Aufgaben steh.
Bin ein entschleunigtes Teilchen….
lass mich begeistern für Leichtsinn – wenn ein andrer ihn lebt.

Und ich denke zu viel nach. Ich warte zu viel ab.
Ich nehm mir zu viel vor – und ich mach davon zu wenig.
Ich halt mich zu oft zurück – ich zweifel alles an,
ich wäre gerne klug, allein das ist ziemlich dämlich.
Ich würde gern so vieles sagen aber bleibe meistens still…
weil, wenn ich das alles sagen würde, wär das viel zu viel.
Ich würd gern so vieles tun, meine Liste ist so lang,
aber ich werd eh nie alles schaffen – also fang ich gar nich´an.
Stattdessen häng´ich planlos vorm Smartphone, wart´bloß auf den nächsten Freitag.
N´ach, das mach´ ich später, ist die Baseline meines Alltags.
Ich bin so furchtbar faul wie ein Kieselstein am Meeresgrund.
Ich bin so furchtbar faul,mein Patronus ist ein Schweinehund.

Mein Leben ist ein Wartezimmer, niemand ruft mich auf.
Mein Dopamin, das spar ich immer – falls ich´s nochmal brauch.
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