Manchmal funktioniert es nicht den Kopf in den Sand zu stecken und zu warten bis ein Tag, der schon doof angefangen hat vorbei geht. Dann prallt alles aufeinander. Man reagiert empfindlich und mit Sicherheit auch über. Die Umgebung interessieren die eigenen Befindlichkeiten nicht und selbst „jetzt lass mich mal bitte 20 Minuten in Ruhe“ wird ignoriert. Man steht zwischen den Dingen und weiß nicht wo man zu erst hin soll. Da ist der Job der einen fordert, eine Tochter die vorpubertär erstmal das Gegenteil von dem tut was man von ihr verlangt, ein Partner den man eigentlich ständig hinten anstellt und der ZURECHT gefrustet ist, ein Freund der einem vorgibt was man „zu wollen hat“ und eine „Freundin“ (ja die Anführungszeichen sind bewusst) die nicht mehr wirklich merkt, wie sehr sie verletzt. Und schließlich ist da auch noch das kleine eigene Ego, das hüpft und „he was ist eigentlich mit mir“ ruft.
Verlässlich ist an so einem Straußentag nur eins, dass sich der Ärger irgendwo zwischen gestern und heute verliert.

Als Frau ist man ja immer irgendwie auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau der Gesichtspflege. Weil meine Creme nun mal wieder zur Neige ging, habe ich mir nun eine recht hochpreisige (zumindest für meine Verhältnisse – liegt so um die 64 Euro) geleistet. Da ich ja nun auch keine 20 mehr bin und ich gerne noch ne ganze Weile halbwegs gut aussehen will, bin ich recht anspruchsvoll.